Fehlerbehebung

Wenn etwas nicht klappt

Die häufigsten Stolpersteine und was jeweils wirklich dahintersteckt.

Wofür ist das?

Die meisten vermeintlichen Fehler sind bewusste Sperren: Zeffio verhindert etwas, weil es einen Beleg oder eine Zahl beschädigen würde. Dieser Artikel ordnet die häufigsten Fälle ein — damit du weisst, ob du etwas falsch machst oder etwas fehlt.

Wann brauche ich das?

Wenn eine Schaltfläche nicht das tut, was du erwartest, oder eine Meldung erscheint, die du nicht einordnen kannst.

Voraussetzungen

  • Der Name der Ansicht, in der es klemmt
  • Der genaue Wortlaut der Meldung, falls eine erschien

Schritt für Schritt

  1. Kein PDF möglich: Es fehlt eine Pflichtangabe — meist die IBAN in den Einstellungen oder die Adresse beim Kunden. Beides ergänzen, dann geht es.
  2. Status «Bezahlt» lässt sich nicht setzen: Das ist Absicht. Erfass stattdessen eine Zahlung; der Status folgt daraus.
  3. Zeiteintrag lässt sich nicht ändern: Er hängt an einer versendeten Rechnung. Solange die Rechnung Entwurf ist, bleibt er frei; danach braucht es ein Storno.
  4. Keine E-Mail geht hinaus: Entweder ist deine Kontoadresse noch nicht bestätigt, oder du bist in einem Demo-Testbereich — von dort geht bewusst nie eine Mail hinaus.
  5. Versand über die eigene Absenderadresse scheitert: Die Meldung nennt den Grund. Steht der Absender auf «getrennt» — Passwort geändert, Zugriff entzogen —, verbindest du ihn unter Einstellungen › E-Mail-Versand mit Erneut verbinden neu; für eine eilige Mail wählst du im Versanddialog Diesmal über die Zeffio-Adresse senden. Ist dein Mailserver nur gerade nicht erreichbar, versuch es später noch einmal.
  6. Zahlen wirken falsch: Prüf, ob Rechnungen noch Entwürfe sind. Entwürfe zählen nirgends mit, weil sie den Kunden nie erreicht haben.
  7. Ein Beleg ist aus der Liste verschwunden, oder die Meldung beginnt mit «Dieser Beleg liegt im Archiv»: Der Beleg liegt im Archiv und ist dort nur lesbar. Suchst du ihn in der Liste, sagt sie dir, ob im Archiv ein passender Beleg liegt, und Im Archiv ansehen führt hin; sonst öffne den Link Archiv auf der Liste oder in den Einstellungen. Mit Zurückholen holst du ihn zurück in deine Arbeit. Danach gilt für ihn wieder dasselbe wie vorher — eine bezahlte Rechnung zum Beispiel korrigierst du weiterhin mit einer Gutschrift. Gehört der Beleg einem archivierten Kunden, liegt er nicht im Archiv: In der Liste siehst du ihn mit Belege archivierter Kunden zeigen.

Beispiel

Eine Nutzerin meldet, die Auswertung auf der Übersicht zeige zu wenig Umsatz. Drei Rechnungen des Monats standen noch auf Entwurf. Nach dem Versenden stimmte die Zahl — der Beleg war schlicht nie hinausgegangen.

Was danach passiert

Bleibt das Problem bestehen, meld es direkt aus der App: am Computer der runde Knopf unten rechts, auf dem Handy der letzte Eintrag in der Leiste unten (Melden; wisch die Leiste dafür ganz nach links, bis zu ihrem Ende) — beide öffnen Fehler oder Vorschlag melden und sind auf jeder Seite da. Version, Seite, Browser, Zeitzone und die letzten Fehler gehen automatisch mit — du siehst vor dem Senden genau, was mitgeht. Beschreib nur, was du gemacht hast und was stattdessen passiert ist.

Häufige Stolpersteine

  • Eine Sperre umgehen wollen, statt ihren Grund zu lesen. Die Meldung nennt fast immer die fehlende Angabe.
  • Daten löschen, um einen Fehler «wegzubekommen». Einen Beleg, den dein Kunde hat, entfernt Löschen nicht: Zeffio storniert ihn und legt ihn ins Archiv — korrigiert ist damit nichts. Den Fehler korrigierst du mit Storno oder Gutschrift; spurlos weg ist nur, was nie beim Kunden war.
  • Den Fall nur beschreiben, ohne zu sagen, was du unmittelbar davor getan hast. Die technischen Angaben sammelt der Meldeknopf selbst; den Weg dorthin kennt nur du.

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Stand: 2026-10-10