AVV-Grundlage und TOM-Verzeichnis

Der technische Ist-Zustand von Zeffio: welche Daten wir wie bearbeiten und mit welchen technischen und organisatorischen Massnahmen (Art. 32 DSGVO) wir sie schützen. Diese Seite ist Anhang 1 unseres Auftragsverarbeitungsvertrags (AVV).

Diese Seite selbst ist kein Vertrag, keine Rechtsberatung und keine Zusicherung; die vertraglichen Pflichten stehen im AVV. Es enthält keine Fristen und keine Haftungsregelung und trifft keine Aussage darüber, ob eine Massnahme für Ihren Fall rechtlich genügt. Eine anwaltliche Prüfung dieses Dokuments steht noch aus.

Stand 08.10.2026. Diese Seite wird mit der Software weitergeführt – ändert sich, was Zeffio verarbeitet oder wie, wird sie mitgeführt. Fragen zu diesem Dokument oder zum Datenschutz allgemein: hallo@zeffio.app.

Rahmenbedingungen, die den Aussagewert begrenzen

Zwei Verantwortlichkeiten

Unsere Datenschutzerklärung unterscheidet zwei Datenkreise, und diese Unterscheidung ist die Grundlage jedes Auftragsverarbeitungsvertrags:

Der Auftragsverarbeitungsvertrag betrifft den zweiten Kreis: dort sind Sie Verantwortliche, Zeffio ist Auftragsverarbeiter. Diese Trennung ist im Datenmodell selbst verankert und wird serverseitig durchgesetzt: praktisch jede Geschäftstabelle trägt einen Mandantenschlüssel, nach dem jede Anfrage gefiltert und geprüft wird, bevor eine Zeile zurückgegeben oder verändert wird — nicht nur in der Oberfläche verhindert, sondern in jeder Serviceschicht verankert.

Ein Drittes, das in keinen dieser beiden Kreise gehört: Meldungen aus der App. Die Anwendung hat einen Meldeknopf («Fehler oder Vorschlag melden»). Wer ihn drückt, einen Text schreibt und auf «Senden» klickt, erzeugt damit einen Eintrag bei uns. Er sagt etwas über Ihre Erfahrung mit der Software, nicht über Ihre Kundinnen und Kunden: dafür sind wir verantwortlich, nicht Sie, und er gehört deshalb nicht in den Auftrag, den ein Auftragsverarbeitungsvertrag beschreibt. Technisch ist das auch so gebaut — die Meldung hängt an der meldenden Person, nicht am Mandanten, und ein Teammitglied kann melden, ohne dass die Meldung dem Kontoinhaber zugeschrieben wird.

Eine Meldung entsteht nur auf diese Handlung hin; es gibt keinen Weg, der ohne diesen Klick schreibt. Was mitgeht, zeigt der Dialog vorher: Ihr Text, eine freiwillige Kontaktadresse (vorbelegt mit Ihrer Kontoadresse, löschbar), die Seite, auf der Sie standen, Version und Stufe der App, Browserkennung, Fenstergrösse, Sprache und Zeitzone — dazu die letzten Fehler: die im Browser aufgetretenen und die Serverfehler Ihres eigenen Kontos. Keine besuchten Seiten, keine Klicks, nichts, was Sie eingetippt haben, und keine Bildschirmaufnahme. Die Liste der Browserfehler liegt bis zum Absenden nur im Arbeitsspeicher Ihres Browsers und verlässt ihn erst, wenn Sie selbst senden. Weil Ihr Text ein Freitext ist, bittet die App direkt am Feld darum, keine Kundennamen und keine Daten aus Ihren Belegen hineinzuschreiben. Dieselben Angaben führt auch die Datenschutzerklärung unter den Datenarten.

Unterauftragnehmer

Die massgebliche, laufend gepflegte Liste unserer Dienstleister führen wir an einer Stelle: in der Datenschutzerklärung unter «Auftragsverarbeiter». Wir duplizieren sie hier bewusst nicht — zwei getrennt gepflegte Listen laufen sonst irgendwann auseinander, und genau das wäre für einen Vertragsanhang das grössere Risiko als eine fehlende Kopie.

Diese Liste umfasst neben den unmittelbar sichtbaren Diensten (Hosting, Mailversand, optionale KI-Textvorschläge) auch die beiden Dienste, die nur bei entsprechender Einrichtung durch den Betreiber überhaupt zum Einsatz kommen (ausgelagerte Datenbanksicherung, Alarmierung bei fehlgeschlagener Sicherung) sowie den Transportweg für Zustellereignisse Ihrer versendeten Mails. Für einen belastbaren Vertragsanhang gehört zu jedem dieser Dienste zusätzlich eine eigene, dokumentierte Auftragsverarbeitungsvereinbarung mit uns — die steht noch aus (siehe «Was noch fehlt»).

Der Mailversand trägt seit dem 18./19.09.2026 auch Post, die nicht an Ihre Kundinnen und Kunden geht. Schickt jemand eine Meldung aus der App ab, geht darüber zusätzlich ein Hinweis an uns als Betreiber: er trägt die Kontoadresse der meldenden Person, ihren Text, die Seite, auf der sie stand, und die Kennung der Meldung; die erste Zeile des Textes steht zusätzlich im Betreff (auf 80 Zeichen gekürzt). Antworten führen an die freiwillige Kontaktadresse, und wenn das Feld leer blieb, an uns selbst — nie an jemanden, der keine Rückfrage wollte. Ein weiterer Dienstleister kommt dafür nicht hinzu: es ist derselbe Maildienstleister in Frankreich, der auch Ihre Rechnungsmails versendet, und damit dieselbe Rechtsgrundlage (siehe «Übermittlung ins Ausland»). Die Meldung selbst steht in unserer Datenbank; scheitert der Versand dieses Hinweises, geht sie nicht verloren. Auch auf unserer Seite bleibt der Empfang in der Schweiz. Das Postfach hallo@zeffio.app liegt bei Infomaniak — demselben Anbieter, der auch Anwendung und Datenbank betreibt —, und zwar zum Empfangen wie zum Antworten. Es wird nicht an einen dritten Anbieter weitergeleitet. Ein neuer Dienstleister und ein neues Land kommen damit auf unserer Seite nicht hinzu, und unsere Antwort auf eine Auskunftsanfrage wird in der Schweiz geschrieben. Was wir nicht bestimmen, ist der Weg dahin und zurück: welchen Weg Ihre Nachricht bis zu unserem Postfach nimmt, entscheidet Ihr eigener Anbieter; und liegt Ihr Postfach im Ausland, wird unsere Antwort dorthin zugestellt. Belegt ist jeweils der Endpunkt bei uns, nie die ganze Strecke — das kann keine Angabe über ein Postfach leisten. Zwei Belege: der Mailwegweiser der Domain (der sogenannte MX-Eintrag, mta-gw.infomaniak.ch) zeigt seit der Messung vom 19.09.2026 auf Infomaniak; dass das Postfach dort auch liegt, ist eine Angabe des Betreibers vom 20.09.2026 — wie beim Hosting-Standort steht sie in keiner technischen Unterlage.

Ein zweiter Weg, der ebenfalls keinen Dienstleister hinzufügt: Ein Konto, dessen E-Mail-Adresse nie bestätigt wurde, erhält nach 7 Tagen eine Erinnerung und wird nach 30 Tagen gelöscht. Diese Erinnerung geht über denselben Versandweg. Meldet der Maildienstleister irgendeine Mail an die eigene Adresse dieses Kontos als unzustellbar — Bestätigung, Erinnerung oder Link zum Zurücksetzen des Passworts, und gleich, ob es die Adresse nicht gibt oder die Mail endgültig verworfen wurde —, löschen wir bereits 3 Tage danach, ohne Erinnerung. Fristen und Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung unter «Speicherdauer».

Ein dritter Weg bringt keinen Dienstleister von Zeffio, sondern einen, den Sie selbst wählen: die eigene Absenderadresse (seit dem 05.10.2026). Ist in den Einstellungen eine eigene Absenderadresse verbunden und aktiv, gehen Ihre Rechnungen, Gutschriften, Stornierungen, Mahnungen und Offerten nicht mehr über unseren Maildienstleister in Frankreich, sondern über den Anbieter Ihres Postfachs — über dessen SMTP-Server oder, nach Ihrer Anmeldung, über Microsoft 365 bzw. Outlook.com oder über Gmail bzw. Google Workspace (seit dem 08.10.2026). Dieser Anbieter erhält die vollständige Mail samt Anhängen, dazu den Bestätigungscode beim Verbinden (bei Microsoft nur für ein geteiltes Postfach) und die Testmail. Er ist kein Unterauftragnehmer von Zeffio: Sie wählen ihn, für die Daten dort gilt Ihr Vertrag mit ihm, und Zeffio sendet über ihn auf Ihre Weisung — dieselbe Einordnung wie beim Kalender-Abo (siehe Datenschutzerklärung › Eigene Absenderadresse). Liegt Ihr Postfach bei Microsoft oder Google, wird die Mail in der Regel auch ausserhalb der Schweiz bearbeitet; das entscheiden Sie mit der Wahl Ihres Postfachs. Alle übrigen Mails — Bestätigung, Passwort, Einladung, Sicherheitshinweise und die Warnung bei einem getrennten Absender — gehen weiterhin über unseren Maildienstleister. Zustellereignisse wie unzustellbare Mails erhält auf diesem Weg Ihr Postfach, nicht Zeffio.

Technische und organisatorische Massnahmen (Art. 32 DSGVO)

Gegliedert nach den vier in Art. 32 genannten Schutzzielen, ergänzt um Wiederherstellbarkeit und regelmässige Überprüfung. Jeder Abschnitt nennt auch, was nicht zutrifft — eine Massnahme, die nur teilweise oder nie greift, gehört nicht unkommentiert in ein TOM-Verzeichnis.

Vertraulichkeit

Integrität

Verfügbarkeit

Belastbarkeit

Wiederherstellbarkeit

Regelmässige Überprüfung

Wie Zeffio Sie bei Betroffenenrechten unterstützt

Weil Sie im zweiten Datenkreis Verantwortliche sind, sind letztlich Sie es, der Auskunfts-, Berichtigungs- und Löschungsersuchen Ihrer eigenen Kundinnen und Kunden beantwortet. Zeffio stellt dafür folgende technische Mittel bereit:

Schweiz: DSG neben der DSGVO

Der Betrieb von Zeffio liegt laut Impressum bei einer natürlichen Person mit Sitz in Basel — Schweizer Recht gilt darum zusätzlich zur DSGVO, nicht ersatzweise. Die Abschnitte oben sind an der DSGVO entlang geschrieben; hier die Stellen, an denen das Schweizer Datenschutzgesetz (DSG, revidierte Fassung in Kraft seit 1.9.2023) von der DSGVO abweicht — geprüft am 03.09.2026 gegen Gesetz, Verordnung und unseren Code.

Wie die übrige Seite: technische und rechtstextliche Angaben, keine Rechtsberatung. Die Prüfung vom 03.09.2026 hat ein KI-Assistent im Auftrag des Betreibers durchgeführt und dokumentiert; eine förmliche revDSG-Prüfung durch eine dazu befugte Person steht noch aus.

Was noch fehlt

Dieser Abschnitt ist der wichtigste auf dieser Seite. Er beschreibt, was für einen belastbaren Auftragsverarbeitungsvertrag noch nicht vorhanden ist — und liegt in der Verantwortung des Betreibers und der jeweils zuständigen rechtlichen Prüfung.

Diese Liste wird nicht beschönigt, wenn sich die Software ändert — offene Punkte werden entfernt, sobald sie tatsächlich behoben sind, nicht schon, wenn ein Zwischenschritt begonnen wurde. Fehlt hier etwas, das für Ihre Prüfung wichtig ist, oder haben Sie Fragen zu einem der genannten Punkte: hallo@zeffio.app.